Industrielle Kostendiskussionen entgleisen schnell, wenn ein Grobscreen wie ein echtes Angebot gelesen wird. Der Exafuse Schätzer ist deshalb absichtlich enger gefasst als ein reales Projektangebot.
Die Kurzantwort
Der Schätzer soll aus breiten Projektannahmen eine erste Kostenrichtung machen. Er screenet, welcher Jobtyp diskutiert wird, welche Prozessfamilie wahrscheinlich ist, welche Werkstofffamilie beteiligt ist, wie viele Teile benoetigt werden und wie viel Geometrie oder Auftragsmasse dahintersteckt.
Was der Schätzer prüft
- Jobtyp: Vollbauteil, Cladding, Reparatur oder Modifikation.
- Prozesspraeferenz: unbekannt, LMD / DED oder SLM / LPBF.
- Werkstofffamilie: Stahl, Edelstahl, Nickel, Kobalt, Titan, Kupfer oder unbekannt.
- Menge.
- Geometrie- oder Auftragsmassenlogik je nach Job.
- Grobe LMD-Moduswahl, falls relevant.
Warum Auftragsmasse wichtig ist
Viele Teams denken zuerst in Huellmassen, obwohl der reale Kostentreiber nur die lokale Auftragsmasse sein kann. Das gilt besonders für Reparatur- und Cladding-Routen. Der Schätzer trennt deshalb Vollbauteillogik von lokalem Materialauftrag.
Was das Ergebnis bedeutet
Das Ergebnis ist ein erste Einschätzungingbereich, kein Versprechen. Es hilft dem Nutzer zu entscheiden, ob weiter verglichen, ein ROI gerechnet, ein RFQ vorbereitet oder direkt eine technische Prüfung angefragt werden sollte.
Wie der Bereich konservativ bleibt
Der Schätzer behandelt unmoegliche negative Eingaben als null, haelt die Menge positiv, screenet SLM gegen die 400-mm-Rundplattformlogik und gibt einen niedrigen bis hohen Bereich statt einer Scheingenauigkeit aus. Die angezeigte Masse ist eine Netto-Auftrags- oder Aufbau-Masse, nicht Pulververbrauch, Pulverfanggrad oder final zitierte Materialmenge.
Was der Schätzer nicht enthaelt
Fixturing, Engineeringaufwand, komplexe Nachbearbeitung, schwierige Prüfrouten, vertrauliche Materialbeschaffung oder bauteilspezifische Pfadkomplexitaet sind nicht vollständig enthalten. Diese Punkte gehoeren in die reale Projektpruefung.
Warum lesbare Logik wichtig ist
Statische Erklärungen helfen Teams zu verstehen, warum sich eine erste Einschätzung in eine bestimmte Richtung bewegt, bevor sie dem Ergebnis Vertrauen schenken.
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