Technische Möglichkeiten

Maschinenfenster, Werkstofffamilie, Einsatzfall und Validierungsbedarf für die technische Prüfung einordnen.

Technologie

LMD, SLM/LPBF und additiv-subtraktive Fertigung für industrielle Metallbauteile.

Die Verfahrenswahl folgt der Bauteilfunktion, Geometrie, Werkstoffverträglichkeit, Nachbearbeitung und Prüfung. Keine Anlage ist für jede Aufgabe die beste Wahl.

6-Achsen-Roboter-LMD-System für komplexe Geometrie, Reparatur und Cladding

Verfahrenswahl

Drei Fertigungsansätze mit unterschiedlichen Stärken.

Bauteilgröße, Detailgrad, Zugänglichkeit und Funktionsflächen geben die Richtung vor. Werkstoff und Prüfanforderungen können die Auswahl anschließend verändern.

LMD / DED-LB/M

Große Bauteile, lokaler Materialaufbau, Reparatur und Beschichtung

Ein Laser erzeugt ein lokales Schmelzbad, während Metallpulver zugeführt wird. Zugänglichkeit, Wärmeeintrag, Raupengeometrie und Nachbearbeitung bestimmen die Eignung.

SLM / LPBF

Kompakte Bauteile mit feinen Details oder inneren Kanälen

Das Bauteil entsteht schichtweise im Pulverbett. Baurichtung, Stützstrukturen, Restspannungen und Nachbearbeitung gehören zur frühen Planung.

Additiv-subtraktive Fertigung

Material gezielt aufbauen und Funktionsflächen anschließend bearbeiten

Auf dieser Seite bezeichnet „hybrid“ die Kombination aus additivem Aufbau und spanender Nachbearbeitung. LMD und SLM/LPBF werden nicht automatisch in einem Bauteil kombiniert.

Anlagen und Bauraum

Drei Anlagenrouten für große Aufbauten, komplexe Bahnen und kompakte Detailbauteile.

Die Angaben beschreiben den veröffentlichten technischen Rahmen. Bauteilzugang, Aufspannung, Werkstoff, Nachbearbeitung und Prüfung entscheiden über die tatsächliche Eignung.

CNC-basierte LMD-Anlage bei Exafuse

CNC-basierte LMD-Anlage

Große Aufbauten und rotationssymmetrische Beschichtungen

Das veröffentlichte Bauteilfenster reicht bis 2 × 1 × 2 m bei 4 m³ Bauraum. Zusätzliche Rotationsachsen ermöglichen umlaufende Auftragsspuren auf zylindrischen Bauteilen.

  • Rotationsbeschichtung von Wellen, Walzen, Hülsen, Lagersitzen, Hydraulikstangen, Schneckenabschnitten, Ringen und zylindrischen Werkzeugen
  • Integrierte Scanabläufe unterstützen Ausrichtung, Geometrieerfassung und Bahnbezug
  • Eigene Sensorik und Monitoring unterstützen Prozessbeobachtung, Höhenkontrolle und die Bewertung reproduzierbarer Abläufe
6-Achsen-Roboter-LMD-System für komplexe Geometrie, Reparatur und Cladding

Robotergestützte LMD-Anlage

Komplexe Geometrien mit zusätzlichen Freiheitsgraden

Exafuse hat die Roboterzelle für Bauteile entwickelt, die konturfolgende Bearbeitung, variable Anstellwinkel oder zusätzliche Positionierung benötigen.

  • Sechs Roboterachsen und drei Positionier- beziehungsweise Rundtischstationen; Drehtischunterstützung bis 1.000 kg
  • Etwa 4 m² zugängliche Arbeitsfläche in der Zelle für größere Bauteile und Vorrichtungen
  • Eigene Scanner-, Bahnplanungs-, Monitoring- und Steuerungslösungen für projektbezogene Prozessentwicklung
TRUMPF TruPrint 3000 SLM-Maschine für kompakte detaillierte Metalladditivfertigung

TRUMPF TruPrint 3000

Kompakte Pulverbettbauteile mit feinen Merkmalen

SLM/LPBF mit 400 mm Plattformdurchmesser, 400 mm Bauhöhe und 500-W-Einzellaser für Bauteile, deren Nutzen aus kompakten Details entsteht.

  • Geeignet für innenliegende Kanäle, Gitterstrukturen, Werkzeugeinsätze, kompakte Laufräder und funktionsnahe Prototypen
  • Baurichtung, Stützstrukturen, Restspannungen und Nachbearbeitung werden vor der Fertigung bewertet
  • Abnahme und Werkstofffreigabe bleiben bauteil- und anwendungsspezifisch

Scanner-, Sensor- und Monitoringsysteme unterstützen Ausrichtung, Prozessbeobachtung und technische Bewertung. Sie ersetzen weder die vereinbarte Bauteilprüfung noch eine projektspezifische Freigabe.

Bauteile und Sonderaufbauten

Die Anlagen können für das Bauteil ergänzt oder als projektspezifische LMD-Zelle ausgelegt werden.

Exafuse entwickelt bei Bedarf auch LMD-Anlagenkonzepte für Unternehmen und Sonderbauteile, wenn Standardkinematik, Aufspannung, Scanstrategie oder Prozessüberwachung nicht ausreichen.

Rotationssymmetrische Bauteile

Wellen, Walzen, Lagersitze, Hülsen, Hydraulikstangen, Schnecken, Ringe und zylindrische Werkzeuge.

Große und komplexe LMD-Bauteile

Strukturknoten, Gehäuse, Gesenke, Laufräder, Düsen, Ventilkörper, gekrümmte Werkzeuge und lokale Modifikationen.

Kompakte SLM-/LPBF-Bauteile

Innenkanäle, Gitter, Werkzeugeinsätze, kompakte Laufräder und Prototypen innerhalb des veröffentlichten Bauraums.

Sonderanlagen und Prozesszellen

Projektbezogene LMD-Zellen, Scanner, Positionierer, Vorrichtungen, Sensorik, Monitoring, Steuerung und Bahnplanung.

Projektbezogene Anlagenentwicklung

Kinematik, Scanner, Vorrichtung, Sensorik und Software als abgestimmtes System.

Der Umfang kann von einer bauteilspezifischen Vorrichtung bis zu einem eigenen Zellen- oder Maschinenkonzept reichen. Integration, Maschinensicherheit, Abnahme und Leistungsumfang werden für jedes Vorhaben separat festgelegt.

Sonderanlage besprechen

Vom Datensatz zum geprüften Bauteil

Additive Fertigung endet nicht mit dem Materialauftrag.

Ein belastbarer Fertigungsplan verbindet Aufbau, Nachbearbeitung und Prüfung in einer durchgängigen Prozesskette.

1

Bauteilanforderung

Geometrie, Werkstoff, Funktion, Menge und Termin erfassen.

2

Fertigungsverfahren

LMD, SLM/LPBF oder additiv-subtraktive Fertigung technisch vergleichen.

3

Aufbau und Nachbearbeitung

Bahn- oder Baustrategie, Bearbeitungszugabe, Wärmebehandlung und Oberfläche festlegen.

4

Prüfung und Abnahme

Prüfmerkmale, Dokumentation und Abnahmekriterien vor der Fertigung vereinbaren.

Projektbeispiele

Großbauteil, dünnwandiger Aufbau und Funktionsschicht stellen unterschiedliche Anforderungen.

Die Beispiele dokumentieren konkrete Anwendungen. Werkstoff- und Freigabeanforderungen bleiben für jedes neue Bauteil gesondert zu prüfen.

LMD-Prozessmonitoring und Schmelzbad-Signalansicht

Monitoring und Prüfung

Prozessdaten unterstützen die Bewertung, ersetzen aber keine Bauteilprüfung.

Bild- und Sensordaten können Abweichungen sichtbar machen und die Prozessentwicklung unterstützen. Freigabe und Abnahme benötigen weiterhin vereinbarte Prüfmethoden, physische Bewertung und technische Verantwortung.

Verfahrenswahl

Beschreiben Sie Bauteil, Werkstoff, Abmessungen und gewünschte Funktion.

Exafuse ordnet ein, welches Verfahren technisch sinnvoll zu prüfen ist und welche Daten noch fehlen.

Technische Prüfung anfragen

Empfohlene nächste Schritte

Wählen Sie den nächsten Schritt nach Ihrer Entscheidung.

Springen Sie direkt zur passenden Leistung, Referenz, Fachseite, FAQ oder Machbarkeitsanfrage.

01

Fertigungsverfahren vergleichen

Den Prozessvergleich nutzen, wenn Bauteilgröße, lokaler Aufbau, feine Details oder Innenkanäle die Fertigungswahl bestimmen.

Metall AMFertigungsanfrage starten
02

Prüfung vor der Fertigung festlegen

Maßprüfung, Oberflächenprüfung, Metallografie und Dokumentation auf Bauteilfunktion und Projektrisiko abstimmen.

QualitätsausrichtungFordern Sie einen Validierungsplan an
03

Aktuelle Forschungsthemen einordnen

Öffentliche Arbeiten zu breiteren Auftragsraupen, Prozessmonitoring und additiven Werkzeugen ansehen, ohne Forschungsresultate als Produktionsqualifizierung zu behandeln.

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