Industrielle additive Metallfertigung, Reparatur, Laser Cladding und technische Projektunterstützung.
Über Exafuse
Additive Metallfertigung für Bauteile, bei denen Standardwege nicht weiterführen.
Exafuse entwickelt und fertigt Lösungen für große, komplexe oder hochwertige Metallbauteile. Wir verbinden Werkstofftechnik, eine zugekaufte CNC-basierte LMD-Plattform, eine selbst entwickelte robotergestützte LMD-Anlage, SLM/LPBF, Prozessentwicklung und Prüfplanung – von der ersten Machbarkeitsfrage bis zur reproduzierbaren Fertigungsroute.
Unsere Kunden sprechen direkt mit den Ingenieuren, die ihr Projekt bewerten. Neue Anfragen werden schnell eingeordnet, damit früh klar ist, welche Informationen fehlen und welcher nächste Schritt sinnvoll ist.
Das Bauteil gibt die Route vor – nicht die vorhandene Maschine.
Mit dem Bauteilziel, der Funktion und der technischen Unsicherheit beginnen.
Die erste Einordnung muss keine vertraulichen Zeichnungen enthalten. Nicht vertrauliche Eckdaten reichen oft, um das passende Verfahren und die richtige Ansprechperson zu bestimmen.
Werkstoff, Maschine, Prozess und Prüfung als eine zusammenhängende Aufgabe.
Exafuse ist die Marke der ThinkIng - Additive Technology GmbH für additive Metallfertigung. Das Unternehmen wurde 2019 aus dem Forschungs- und Gründungsumfeld der Ruhr-Universität Bochum heraus aufgebaut.
Von Beginn an war klar: Bei anspruchsvollen Metallbauteilen endet die Aufgabe nicht am Laser. Werkstoffverträglichkeit, Bauteilzugang, Kinematik, Wärmeeintrag, Bahnplanung, Aufspannung, Nachbearbeitung und Prüfung entscheiden gemeinsam darüber, ob aus einem Versuch eine belastbare Fertigungsroute wird.
Deshalb wurde Exafuse nicht als klassischer Druckdienstleister aufgebaut. Unser Ziel ist es, die gesamte technische Route um die Aufgabe des Bauteils zu entwickeln und bei Bedarf auch Anlage, Sensorik oder Software an diese Aufgabe anzupassen.
Werkstofftechnik
Dr.-Ing. Julian Krell
Mitgründer und Geschäftsführer Julian Krell promovierte im Bereich Werkstofftechnik an der Ruhr-Universität Bochum. Sein werkstoffwissenschaftlicher Hintergrund prägt die Bewertung von Werkstoffen, Wärmeeintrag, Verschleiß, Nachbearbeitung und Bauteilnachweis.
Regelung und Prozessdaten
Manish Sharma
Manish Sharma war von Beginn an am technischen Aufbau des Unternehmens beteiligt und startete als Ingenieur. Seine Masterarbeit an der Ruhr-Universität Bochum behandelte Regelungstechnik für Laser Metal Deposition. Heute arbeitet er insbesondere an LMD-/DED-Prozessentwicklung, Prozessmonitoring, Bildauswertung und datengestützter Prozessbewertung.
Die Verbindung aus Werkstofftechnik, Regelungs- und Datentechnik sowie Maschinenentwicklung ist bis heute der Kern der Arbeitsweise von Exafuse.
Technische Entwicklung
Wir haben die Technik um die Aufgabe gebaut.
Unsere Anlagenentwicklung folgte den Anforderungen realer Bauteile. Jede Erweiterung beantwortete eine andere technische Grenze: mehr Größe, mehr Bewegungsfreiheit oder mehr geometrische Detailtiefe.
2019/2020
CNC-basiertes LMD für große Aufbauten
Für großformatigen Materialaufbau, Reparaturen und umlaufende Beschichtungen kaufte Exafuse seine erste CNC-basierte LMD-Anlagenplattform. Zusätzliche Drehachsen unterstützen rotationssymmetrische Anwendungen. Scanning, Bahnplanung und Prozessbeobachtung wurden von Anfang an als Teile des Gesamtsystems betrachtet.
2022
Robotergestütztes LMD für komplexe Geometrien
Komplexe Konturen, wechselnde Bearbeitungswinkel und schwer zugängliche Flächen erforderten zusätzliche Freiheitsgrade. Deshalb begann Exafuse mit der Entwicklung und dem Aufbau einer eigenen robotergestützten LMD-Anlage. Roboter, Positionierer, Aufspannung, Scanning, Sensorik, Bahnplanung und Steuerung werden als koordiniertes System um das Bauteil ausgelegt.
2024
SLM/LPBF für kompakte Details und innere Strukturen
Seit 2024 ergänzt SLM/LPBF die großformatigen LMD-Routen. Das Pulverbettverfahren eignet sich für Anwendungen, bei denen feine Merkmale, innere Kanäle, Gitterstrukturen oder kompakte Funktionsintegration wichtiger sind als lokaler großvolumiger Materialauftrag.
Heute stehen drei unterschiedliche Wege zur Verfügung. Welcher davon sinnvoll ist, entscheidet sich anhand von Bauteilfunktion, Geometrie, Werkstoff, Nachbearbeitung, Stückzahl und erforderlichem Nachweis.
Forschung, Engineering und Bauteilfertigung bleiben in einem Projektkontext verbunden.
Dadurch muss technisches Wissen nicht bei jedem Übergang neu aufgebaut werden. Nicht jedes Projekt benötigt alle fünf Stufen; wir empfehlen nur die Schritte, die für eine belastbare Entscheidung erforderlich sind.
1
Aufgabe und Risiko klären
Bauteilfunktion, Grundwerkstoff, Geometrie, Belastung, Menge, Termin sowie Prüf- und Abnahmeanforderungen werden gemeinsam eingeordnet.
2
Machbarkeit belegen
Wenn ein direktes Fertigungsangebot noch nicht belastbar wäre, werden Werkstoff- und Prozessrichtung durch Berechnungen, Proben, Testwände, Demonstratoren oder kontrollierte Versuche geprüft.
3
Prozess und System entwickeln
Parameter, Bahnstrategie, Aufspannung, Scanning, Sensorik, Monitoring und bei Bedarf auch Kinematik oder Anlagenkonzept werden auf die Anwendung abgestimmt.
4
Bauteil oder Prototyp fertigen
Abhängig vom Reifegrad entstehen Versuchsbauteile, Funktionsmuster, Prototypen oder Kundenkomponenten mit geplanter Nachbearbeitung.
5
Prüfung und Übergabe festlegen
Prüfmerkmale, Dokumentation und Abnahmekriterien werden passend zur Bauteilfunktion und zum Projektrisiko vereinbart.
Forschungsergebnis und Produktionsfreigabe bleiben getrennt.
Wenn aus einem Forschungsansatz ein kommerzielles Kundenprojekt entsteht, werden Leistungsumfang, Angebot, Verantwortlichkeiten, Ergebnisse und Abnahmekriterien als eigener Auftrag definiert. Falls externe Fachpartner spezialisierte Bearbeitungs- oder Prüfleistungen übernehmen, werden Schnittstellen und Zuständigkeiten im Projektumfang transparent festgelegt.
Forschung mit industrieller Richtung
Öffentliche Projekte zeigen, welche technischen Fragen wir systematisch untersuchen.
BreitbahnDED
BreitbahnDED untersucht breitere und gleichmäßigere LMD-/DED-Auftragsbahnen, Multispot-Optik, Prozessstabilität und Regelung mit dem Ziel, großflächigen Materialauftrag produktiver und besser beherrschbar zu machen.
EIS-KW verbindet additive Werkzeugkonzepte mit intelligentem Kühl- und Wärmemanagement für Gesenkschmiedewerkzeuge. Das Projekt betrachtet SLM/LPBF, LMD, Sensorik, Temperaturregelung, Verschleißbewertung und industrielle Validierung als zusammenhängende Aufgabe.
Die erste Prüfung bleibt praktisch: Bauteil, Werkstoff, Funktion, Risiko.
VerfahrenswahlLMD, SLM/LPBF, Reparatur, Laser Cladding oder additiv-subtraktive Fertigung werden nach Geometrie, Grundwerkstoff, Funktion, Nachbearbeitung und Prüfumfang bewertet.
Direkte AbstimmungFrühe Fragen können direkt an Julian oder Manish gehen, bevor sensible Zeichnungen oder Kundendaten geteilt werden.
Dokumentierte ProjektbeispieleFallstudien, Anlagenangaben, Werkstoffauswahl und Prüfschritte zeigen, wie technische Entscheidungen für konkrete Bauteile getroffen wurden.
NDA-freundlicher StartBeginnen Sie mit nicht vertraulichen Eckdaten. Detaildaten, Zeichnungen oder Kundennamen können nach NDA-Abstimmung folgen.
Direkte technische Verantwortung, kurze Abstimmungswege und eine ehrliche Verfahrenswahl bilden den Rahmen für die erste Bewertung.
01
Direkter Kontakt zu den technischen Verantwortlichen
Sie sprechen mit den Personen, die Werkstoff, Prozess, Anlagenroute und Projektumfang tatsächlich bewerten. Wichtige Informationen gehen nicht durch mehrere Vertriebs- und Übergabestufen verloren.
02
Schnelle und nützliche erste Rückmeldung
Neue Anfragen beantworten wir an Werktagen in der Regel innerhalb von 24 Stunden. Die erste Antwort bestätigt unser Verständnis, nennt fehlende Angaben und empfiehlt einen sinnvollen nächsten Schritt; sie ist keine automatische Machbarkeitsfreigabe.
03
Kurze Entscheidungswege
Wir verbinden die kurzen Wege eines technologiegetriebenen Start-ups mit klarer technischer Verantwortung.
04
Entwicklung auf Systemebene
Wenn ein Standardprozess nicht ausreicht, betrachten wir auch Bauteilzugang, Kinematik, Aufspannung, Scanning, Bahnplanung, Sensorik, Monitoring und Steuerung.
05
Ehrliche Verfahrenswahl
Unser Ziel ist nicht, jede Anfrage additiv umzusetzen oder eine bestimmte Maschine auszulasten. Wir benennen technische Grenzen, fehlende Nachweise und wirtschaftliche Risiken früh und empfehlen die für die Aufgabe belastbarste Route.
Wir halten die Abstimmung schlank – nicht die technische Prüfung.
Vertraulich starten
Die erste Einordnung benötigt noch keine sensiblen Projektdaten.
Anonymisierte Eckdaten zu Bauteil, Werkstoff, Abmessungen und Ziel reichen häufig aus, um den nächsten technischen Schritt zu bestimmen.
Was zunächst zurückgehalten werden kann
Sensible Zeichnungen, CAD-Daten, Kundennamen oder Prozessinformationen müssen nicht in der ersten Nachricht enthalten sein.
Wie vertrauliche Daten später ausgetauscht werden
Wir setzen kein eigenes NDA-Muster voraus. Vor dem Austausch vertraulicher Daten prüfen und unterzeichnen wir geeignete kundenseitige Vertraulichkeitsvereinbarungen. Übertragungsweg und Zugriffskreis werden anschließend projektbezogen abgestimmt.
Die Website enthält bewusst kein öffentliches Upload-Feld für vertrauliche Projektdaten.
Die gemeinsame unternehmerische Basis verbindet zwei klar abgegrenzte additive Anwendungsfelder.
Additive Metallfertigung
Exafuse
Exafuse konzentriert sich auf additive Metallfertigung, LMD/DED-LB/M, SLM/LPBF, Reparatur, Modifikation, Laser Cladding und additiv-subtraktive Prozessketten.
Großformatiger Polymer-3D-Druck
Creative Polymer
Creative Polymer konzentriert sich auf großformatigen polymerbasierten FDM-3D-Druck, 3D-Modellierung, Oberflächenbearbeitung, Lackierung und Montage.
Die klare Aufteilung schafft einen eindeutigen Anwendungsfokus. Gleichzeitig verfügt die ThinkIng-Organisation über praktische Erfahrung mit metallischen und großformatigen polymerbasierten additiven Prozessketten.
Direkte Kontakte
Sprechen Sie mit der passenden technischen Ansprechperson.
Julian Krell und Manish Sharma decken unterschiedliche technische Fragen ab und sind direkt erreichbar.
Kontakt
Julian Krell
Materialwissenschaftler und Geschäftsführer
Bochum, Deutschland
Technische Verantwortung
Für Werkstoffauswahl, Machbarkeit und Projektumfang.
Julian prüft Werkstoffrichtung, Prozessmachbarkeit und den kaufmännischen Rahmen für ein technisch belastbares Angebot.
Werkstoffauswahl
Machbarkeitsprüfung
Projektumfang
Kontakt
Manish Sharma
Industrielle KI und Entscheidungssysteme
Bochum, Deutschland
Technische Verantwortung
Für Prozessmonitoring, Bildauswertung und LMD-/DED-Datenkontext.
Manish betreut F&E-Fragen zu Prozessmonitoring, Bildauswertung und datengestützter LMD-/DED-Bewertung.