Eine gute Anfrage macht Angebote vergleichbar
Eine technisch belastbare Angebotsanfrage beschreibt nicht nur das Bauteil, sondern auch die gewünschte Leistung und den abnahmefähigen Endzustand. Je klarer Leistungsumfang, Dateien, Nachbearbeitung, Prüfung und Dokumentation festgelegt sind, desto weniger Annahmen müssen Anbieter treffen.
Für eine erste Machbarkeitsprüfung ist kein vollständiges Lastenheft erforderlich. Unbekannte Angaben sollten jedoch als offen gekennzeichnet werden, statt sie durch ungesicherte Werte zu ersetzen.
Technischer Mindestumfang
- Neufertigung, Reparatur, Modifikation oder Beschichtung als Projektziel
- CAD oder Zeichnung, Fotos, Abmessungen, Masse und Stückzahl
- Grundwerkstoff und Zielwerkstoff, soweit bekannt
- Schadens- oder Beschichtungszone und gewünschte Funktion
- Funktionsflächen, Toleranzen und vorgesehene Nachbearbeitung
- Termin, Prüfanforderungen und gewünschte Dokumentation
Leistungsumfang und Abnahme
Angebote sollten erkennen lassen, ob Vorbereitung, Material, Vorrichtung, Materialauftrag, Bearbeitung, Prüfung und Versand enthalten sind. Ebenso wichtig ist die Regelung für Abweichungen: Was geschieht, wenn das eingehende Bauteil oder der Werkstoff von den Angaben abweicht? Wer stimmt Änderungen ab und welche Arbeit darf erst nach Freigabe fortgesetzt werden?
Vertrauliche Daten
Eine anonymisierte Beschreibung, Fotos ohne Kundenbezug und grobe Abmessungen reichen häufig für den ersten Kontakt. Sensible Zeichnungen oder Projektnamen können nach NDA-Abstimmung und über einen vereinbarten Übertragungsweg folgen.
Erster sinnvoller Datensatz
Senden Sie das Projektziel, verfügbare Dateien, Werkstoff, Abmessungen, Menge, Termin, kritische Flächen und die wichtigsten Abnahmeanforderungen. Exafuse kann anschließend benennen, welche Angaben für Machbarkeit und Angebot noch fehlen.


